Beim SWR sind neue Zahlen angekommen: Fleischimitate verkaufen sich weniger gut, mehr Wurst und Schinken wurden produziert. Dazu lässt die Kulturredaktion eine Autorin frei fantasieren, ohne Rücksicht auf die Fakten. Darf so etwas online gehen? Wir meinen: nein.
Urlaub ist schön. Macht aber viel Arbeit.
Wir wissen, wovon wir sprechen, denn die Chefredakteurin war im Urlaub, und zwar in der Toskana, einem Land mit historisch reicher Fleischküche. Natürlich werden wir darüber noch berichten, denn die Reise war überaus erkenntnisreich.
Doch just in der Zeit sind neue Zahlen zu Veggie-Produkten und zum Fleischkonsum rausgekommen.
Das müssen wir – exemplarisch – aufnehmen, vorher aber der bekannte Disclaimer: Dass hier immer wieder das Thema Fleisch drankommt, liegt nicht an Quarkundso.de. Es liegt daran, dass über Fleisch ständig geschrieben wird, und zwar überwiegend ideologischer Unsinn.
Bitte, da schlägt der Radar von Quarkundso.de leider an, wir können nichts dafür. Der Fall hier ist auch keine Wiederholung.
Er verweist auf ein spezielles Feld, das im journalistischen Alltag Sorgfalt, Einordnung, besondere Prüfung verlangt: Was können Zahlen, Statistiken, Werte sagen? Welche Behauptung lässt sich anhand von Daten sinnvoll treffen, wie kann man Zahlen und Daten interpretieren?
Die Causa sind neue Verkaufswerte, die Ende Mai herausgekommen sind: Der Absatz von Fleischimitaten sank 2025 erstmals seit zehn Jahren. Dagegen wurde mehr Fleisch und Wurst produziert als 2024 und 2023.
Diese Zahlen lügen nicht
Auch aßen die Deutschen 2025 mehr Fleisch als 2024, so das Statistische Bundesamt in einer Pressemeldung vom 20. Mai 2026.
Das für sich ist keine Änderung der Verhältnisse.
Denn seit Beginn der Veggie-Debatte etwa 2010 haben die Zahlen noch nie hergegeben, dass die Deutschen zu Vegetariern werden. Der Anteil von angeblich 10 Prozent Vegetariern in Deutschland, wie oft verbreitet konnte noch nie seriös bestätigt werden.
Seitdem und bis heute bleibt auch der Markt für Ersatzprodukte und Fleischimitate winzig im Vergleich zu Fleisch, Wurst, Schinken und Leberkäse.
Zwar ist die Produktion von vegetarischen oder veganen Fleischalternativen zwischen 2015 und 2024 gewachsen, im Fünf-Jahresvergleich hat sich die Menge an Fleischersatz mehr als verdoppelt.
Gegen die vielen Jubelmeldungen dazu muss man jedoch die Proportion anführen, darin liegt das große Aber: Schon 2024 lag der Wert des produzierten Fleisches 70-mal höher als der von Ersatzprodukten.
Politisch ist das anders gewollt, Stichwort „Pflanzenbasierte Ernährung“ und ökologische Ernährungswende. In der Realität der Menschen – der Kunden, Verbraucher, Konsumentinnen, Esser – ist die Wende aber nicht angekommen.
Fleischersatz ist ein Nischenprodukt
Die aktuellen Zahlen für das Jahr 2025 zeigen es wieder. In Anteilen gesprochen: Der Marktanteil von Tofu, Seitan und Erbsenschnitzel liegt bei 1 bis 2 Prozent des Anteils von Fleischprodukten.
Das entspricht – wohl nicht ganz zufällig – etwa dem Anteil der strengen Vegetarier und Veganer an der Bevölkerung.
Fleischimitate sind damit ein Nischenprodukt, unerheblich für die Menschen in Deutschland.
So schonungslos beschreibt es auch das Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz beim Ernährungsministerium von Juli 2025.
Dieser selbstständig arbeitende Beirat des Ernährungsministers hat sein Gutachten übrigens erstellt, weil die Flaute bei den Ersatzprodukten so offensichtlich ist. Dagegen möchte man gerne angehen, denn die Verbraucher bleiben renitent.
Und das trotz der riesigen Medienwelle und so vieler toller neuer Rezepte – Tofuburger! Erbsenschnitzel!
Mehr Auswahl am gemeinsamen Tisch:
Alternativprodukte zu tierischen Lebensmitteln als Beitrag zu einer nachhaltigeren ErnährungWBAE-Gutachten zu Alternativprodukten, Juli 2025
In der Kulturredaktion des SWR geht der Blick über diese Realität, die Zahlen, den Markt, die Verbraucherstimmung hinweg. Dort fantasiert eine Autorin frei über die neuen Zahlen und darf ihren Beitrag betiteln mit „Fleisch ist zurück auf dem Speiseplan.
Wie bitte?
Wir wollen uns nicht wiederholen, aber die Deutschen verzehren stabil seit 2006 über 50 Kilo Fleisch pro Kopf und Jahr, dagegen erst seit wenigen Jahren knapp 1,5 Kilo pro Kopf und Jahr an Imitaten – und Fleisch ist „zurück“?
Im mildesten Fall ist das um plumper Clickbaiting-Quatsch.
Der gesamte Titel samt Dachzeile geht aber noch weiter:
Veganismus auf dem Rückzug?
Wandel der Esskultur: Fleisch ist zurück auf dem Speiseplan
Quelle: SWR-Beitrag, Kultur - Gesellschaft, online 29.5.2026
Sorry, das ist grober Unfug.
„Veganismus“ war noch nie eine Massenbewegung, deren „Rückzug“ analysiert werden müsste, sondern die einer ganz kleinen Minderheit – Zahlen anschauen! Mehr als 2 Prozent Veganer konnten in Deutschland noch nie gezählt werden.
Und die Esskultur, die hierzulande seit der Steinzeit auf Fleisch beruht, wandelt sich doch gerade nicht! Das zeigen auch die neuen Zahlen eindrucksvoll.
Diese aber sind Anlass und Thema des Beitrages – wie kann es zu dieser seltsamen Interpretation kommen?
Gut, neuerdings ist ja immer die KI schuld. Das würde die Sache allerdings nicht entschuldigen, sondern noch schlimmer machen.
Denn selbst wenn der Titelaufbau von einer falsch bedienten KI ausgespuckt wurde: Ohne Prüfung und seriöse Recherche darf derlei im öffentlich-rechtlichen Betrieb nicht erscheinen.
Was für eine Analyse ist das?
Es geht im Text aber so weiter, mit einer Logik, bei der einem die Haare zu Berge stehen.
Gut zehn Jahre nach dem großen Hype um vegane Ernährung sieht es so aus, als stünde Fleisch wieder auf dem Speiseplan: Der Fleischkonsum in Europa und den Vereinigten Staaten steigt, „Vegan“-Labels verschwinden aus den Regalen, der Absatz von Fleischersatzprodukten sinkt (…)
Die Frage ist: Handelt es sich nur um eine erwartbare Konjunkturbewegung – oder fällt die Gesellschaft angesichts anderer Krisen in alte Muster zurück?
Quelle: SWR-Beitrag, Kultur - Gesellschaft, online 29.5.2026
Da wissen wir gar nicht, wo wir anfangen sollen.
Alleine der alberne Psycho-Sprech von der ganzen (!) Gesellschaft, die „in alte Muster“ zurückfällt: Was will die Autorin ihrem Publikum damit sagen?
Dass wir alle überzeugte Veganer waren und uns erst jüngst wieder dem Fleisch zugewendet haben, weil der Ölpreis steigt?
Diese hohle Phrase ohne Beleg dient aber als Ausgangsfrage des Beitrags.
Dass abnehmende Redakteure darüber nicht gestolpert sind, ist einigermaßen unverständlich. Es weckt auch Verdacht: Vielleicht haben sie sogar selbst daran mitgebastelt, um die Überschrift auf „dramatische gesellschaftliche Entwicklung“ zu drehen?
Für das Storytelling und als Simulation einer „Analyse“.
Kommt ja vor. Oder gewitzte Online-Texter legen noch ein Schippchen drauf.
Ungeniert spekuliert läuft unter „Kultur“
Und in der Kultur wagt man ja gerne mal steile Titel und Thesen, wir erinnern uns mit Grausen an das Interview mit einer Buchautorin im SPIEGEL von 2023, unter dem Titel: „Warum Jesus Veganer war“, Link steht unten.
Die SPIEGEL-Redaktion hatte dann schnell ihren Titel geändert, nachdem wir uns beim Deutschen Presserat beschwert hatten.
Argumentiert haben sie gegenüber dem Presserat mit „war doch nur humorvoll gemeint, war doch ein Kulturbeitrag, da darf man doch mal …“.
Der Lapsus wird übrigens inzwischen von der Google-KI gefunden, unter den Suchworten Jesus, Veganer, Presserat. Bitte nachlesen, wird abgefragt.
Und wir finden nach wie vor: Nein, so geht es nicht.
Auch lockere Kulturbeiträge, Essays, Kommentare und Meinungsbeiträge unterliegen der Pflicht zu seriöser Recherche, zu Sorgfalt und Wahrhaftigkeit. Das geht aus dem Deutschen Pressekodex hervor, auch Medienrechtler sehen es so.
Diese professionellen Standards dürfen also Leitmedien wie dem SPIEGEL und dem SWR, einem öffentlich-rechtlichen Sender, bekannt sein. Der Pressekodex liegt auch den Rundfunkstaatsverträgen der Länder zugrunde, kann man nachlesen, wir kommen noch darauf zurück.
Experte Gunther Hirschfelder: Meint er das so?
Verschlimmbessert wird der Wirrwarr im SWR-Beitrag leider noch, weil die Autorin einen Experten zitiert, den Regensburger Historiker Gunther Hirschfelder.
Der soll als Kronzeuge für den „Paradigmenwechsel“ dienen – weg von veganen Produkten, hin zum Fleisch.
Gunther Hirschfelder ist Kulturwissenschaftler und erforscht an der Universität Regensburg unter anderem die kulturelle Rolle von Fleisch und wie sich unser Verhältnis dazu verändert.
Er sagt: Es findet gerade ein Paradigmenwechsel statt.
Ernährung habe eine Generation lang Konjunktur als Thema gehabt, in dem man sich als soziale Gruppe kulturell und politisch verortet hat: „Fleischverzicht stand für Ökologie und Gesundheit, vor allem aber für Fairness und Klimagerechtigkeit.“ Wir befänden uns gerade in den Ausläufern davon, so der Wissenschaftler.
Quelle: SWR-Beitrag, Kultur - Gesellschaft, online 29.5.2026
Aber wer die Arbeiten Hirschfelders kennt, kann kaum annehmen, dass er einen Paradigmenwechsel von „vegan“ zu „Fleischessen“ herbeischwurbeln möchte.
Er spricht wohl eher von dem Thema Fleischverzicht als Medienphänomen: dass es nämlich eine hochgejazzte Debatte um Imitate und Ersatzprodukte gegeben hat, die sich auf den Tellern der Menschen nicht abbildet.
Denn kaum jemand weiß besser als Gunther Hirschfelder, wie sehr die Deutschen am Fleisch hängen, die anderen Europäer sogar noch mehr (!).
Das hat historische, klimatische und kulturelle Gründe.
Veganes Leben für bestimmte Milieus
Auch an anderen Stellen der fragwürdigen Montage zeigt sich, dass die Autorin ihren Interviewpartner missversteht:
„Professor Hirschfelder betont, dass der Fleischersatzdiskurs zwar vor allem ein Narrativ war, aber durchaus zu mehr Akzeptanz geführt habe. „Auf den Buffets findet sich heute meist auch ein vegetarisches Angebot, auch wenn das natürlich immer noch milieuabhängig ist.“
Quelle: SWR-Beitrag, Kultur - Gesellschaft, online 29.5.2026
Na bitte. Geht doch. Wir übersetzen:
„Narrativ“ = hochgejazzte Debatte ohne Faktenbasis
„Fleischersatzdiskurs“ = Medienphänomen
„milieuabhängig“ = Nischenprodukt.
Damit widerspricht Hirschfelder direkt den Eingangsthesen des Beitrags, für deren Bestätigung er von der Autorin bemüht wurde:
Dasselbe gilt hier:
Hirschfelder betont zudem: Vegetarische oder vegane Ernährung sei oft an einen bestimmten Lebensabschnitt gekoppelt. Die Forschung zeige: Gerade im Zuge der Familiengründung wird die Ernährung häufig wieder fleischorientierter.
Quelle: SWR-Beitrag, Kultur - Gesellschaft, online 29.5.2026
Aha, der Fachmann bestätigt also, dass veganes Leben ein Randphänomen bestimmter Milieus ist, noch dazu ein flüchtiges. Da sind wir aber beruhigt.
Nebenbei bemerkt: Die hohe Rückfallquote unter den Pflanzenköstler wurmt die Apologeten der Veggie-Welle enorm.
Wenn nämlich unter jungen Menschen doppelt so viele Veganer und Vegetarier gezählt werden wie in anderen Altersgruppen, bekommen junge Frauen nach einigen Jahren oft einen Warnschuss von der Hausärztin: Vitaminmangel, Eisenmangel, schlechte Werte, Haarausfall, Hormonprobleme.
Das verträgt sich nicht mit Kinderwunsch, Schwangerschaft, Stillen und gesunder Ernährung für junge Familien.
Studienlage: gemischtes Bild
Unbeirrt geht die Autorin aber weiter im Text und schönt den Forschungsstand:
„Während wir kulturell scheinbar „zurück zum Fleisch“ schwenken, weisen ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse weiterhin in die Gegenrichtung: Metastudien zeigen klare Vorteile pflanzenbasierter Ernährung.
Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung bewertet vegane Kost heute deutlich positiver – selbst für Kinder, sofern sie sorgfältig geplant wird.“
Quelle: SWR-Beitrag, Kultur - Gesellschaft, online 29.5.2026
Tja. Die genannten Metastudien gibt die Autorin nicht an, auch nicht, was „pflanzenbasiert“ heißen soll – ob vegan, vegetarisch oder schlicht Mischkost, die Fisch und Fleisch enthält. Denn auch bei Mischkost ist die Basis der Ernährung pflanzlich, ergänzt mit tierischen Produkten.
Dann aber gibt es durchaus widersprüchliche Ergebnisse der Metanalysen zu veganer vegetarischer Ernährung, ebenso wie zu Fleisch.
Mal schützt Fleisch vor Alzheimer und Demenz, mal haben Veganer ein höheres Risiko für Speiseröhren-, Darm- und Mundkrebs, mal scheint Fleisch das Diabetes-Risiko zu erhöhen, aber nur im Norden, am Mittelmeer zum Beispiel nicht.
Schwierig, daraus eindeutige Vor- oder Nachteile zu erkennen – ein alter Hut in der Ernährungsforschung. Mit einer ausgewogenen Mischkost ist das Risiko, Mangelzustände zu erleiden, jedenfalls am geringsten, wie die DGE immer wieder betont.
Wie die DGE vegane Kost beurteilt
Genau deshalb empfehlen die Ernährungshüter nach wie vor vegane Ernährung nicht, gerade nicht für Kinder.
Die DGE ist nur von ihrer strikten Ablehnung dieser eingeschränkten Kost abgerückt und gesteht zu, dass eine vegane Ernährung im Prinzip machbar ist. Dies gilt aber nur, wenn sie gut geplant ist. Und wenn dazu mindestens Vitamin B12 eingenommen wird, auch Eisen, Jod, Zink und Omega-3-Fettsäuren sind kritisch.
So ist die DGE bei Kindern, Älteren, Kranken, stillenden Müttern, Schwangeren und Jugendlichen weiterhin sehr skeptisch, was vegane Ernährung angeht, und betont:
Für die vulnerablen Gruppen Kinder, Jugendliche, Schwangere, Stillende und Senior*innen kann die DGE aufgrund der weiterhin eingeschränkten Datenlage weder eine eindeutige Empfehlung für noch gegen eine vegane Ernährung aussprechen. Aufgrund des Risikos für potenzielle, teilweise irreversible Konsequenzen bei inadäquater Durchführung müssen für eine vegane Ernährung in vulnerablen Gruppen besonders fundierte Ernährungskompetenzen vorliegen. Eine Ernährungsberatung durch qualifizierte Fachkräfte ist daher für diese Gruppen dringend angeraten.“
Quelle: DGE, Positionspapier Neubewertung zu veganer Ernährung, 2024
Falsche Fakten, unzulässige Spekulation: Was tun?
Der Eindruck, den dieser SWR-Artikel macht, ist, alles in allem, für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt denkbar schlecht.
Er verstößt, meinen wir, gegen die Programmgrundsätze des SWR, die seriöse Recherche und das Einhalten journalistischer Grundsätze verlangen.
Der Vollständigkeit halber zitieren wir:
Programmgrundsätze
(…) Berichterstattung und Informationssendungen haben den anerkannten journalistischen Grundsätzen, auch beim Einsatz virtueller Elemente, zu entsprechen.
Sie sind gewissenhaft zu recherchieren und müssen wahrheitsgetreu und sachlich sein. Nachrichten sind vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit und Herkunft zu prüfen.
Die Redakteurinnen und Redakteure sind bei der Auswahl und Sendung der Nachrichten zur Objektivität und Überparteilichkeit verpflichtet. Kommentare sind deutlich von Nachrichten zu trennen und unter Nennung der Verfasserin oder des Verfassers als persönliche Stellungnahme zu kennzeichnen. Sie haben dem Gebot journalistischer Fairness zu entsprechen.
Quelle: SWR-Rundfunkstaatsvertrag, Programmgrundsätze, online
Mit „anerkannten journalistischen Grundsätzen“ ist der Deutsche Pressekodex gemeint, einschlägig sind Ziffer 1, Wahrhaftigkeit, und Ziffer 2, Sorgfalt, im Wortlaut:
Ziffer 2, Sorgfalt
Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben.
Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden. Unbestätigte Meldungen, Gerüchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen.“
Quelle: Deutscher Pressekodex, Ziffer 2, Sorgfalt.
Und jetzt? Programmbeschwerde?
Ja. Programmbeschwerde geht raus.
Mal sehen, was der Rundfunkrat des SWR dazu sagt. Dessen Vorsitzender kommt von der Industrie- und Handelskammer, ein Mitglied ist vom Deutschen Journalistenverband, auch Joachim Rukwied, prominenter Bauernvertreter, sitzt drin.
Ob die nicht ein Interesse an seriöser Berichterstattung haben?
Wir sind gespannt.
©Johanna Bayer
Mitglied des Deutschen Presserates zur Sorgfaltspflicht in Meinungsbeiträgen
Der Fall SPIEGEL und Jesus als angebliche Veganer, Quarkundso.de von 2023
DGE, Positionspapier mit Neubewertung zu veganer Ernährung 2024
Pressekodex des Deutschen Presserats
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