Archiv für den Monat: August 2016

DIE WELT: Bio ist gar nicht besser – Totschlagargumente eines Klima-Skeptikers

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Die gute alte Biokiste – alles Schwindel? Keine Sorge. Bild: Shutterstock / Elena Dijour

 

Die WELT hat auf den Tisch gehauen, was den ganzen Bio-Schwindel angeht.

Bio ist nicht besser, steht in einem Artikel vom 8.8.2016, der ausdrücklich als „Meinung“ gekennzeichnet ist. Also als Einlassung, die fundiert sein soll, aber die eigene Haltung des Autors ausdrückt. Dabei darf der Journalist als Person sichtbar werden.

In diesem Fall schreibt aber kein Journalist, sondern ein Akteur, der in der Klima-Debatte nicht unbekannt ist: Björn Lomborg, dänischer Politikberater und Statistiker.

Lomborg lässt sich grob dem Spektrum der Klimawandel-Skeptiker zuordnen, kritisiert grüne und linke Umweltpolitik und ist nicht ganz unumstritten. Vorwürfen, er arbeite nicht seriös, entging er nur knapp, weil sich das dänische Forschungsministerium schützend vor ihn stellte.

Im Großen und Ganzen meint der Däne, dass die Erde nicht so bald untergeht, der Klimawandel nicht nur Schlechtes mit sich bringt und viel zu viel Geld in sinnlose Umweltschutzprojekte gesteckt wird.

Die ökologische Landwirtschaft ist ihm dabei ein Dorn im Auge: Biohöfe können laut Lomborg die Probleme der Menschheit mit Hunger, Wasser und Krankheiten nicht lösen.

 

Im Schweinsgalopp durch die Öko-Debatte

In einem Rundumschlag watscht er nun in der WELT den Biozirkus ab: Bioware sei weder besser noch gesünder, nahrhafter oder sicherer als konventionelle, das hätten schon zwei große Studien ergeben.

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Auch die Tiere seien nicht gesünder als die aus der Industriehaltung, und noch weniger sparen die Ökobauern Ressourcen ein. Im Gegenteil – sie verbrauchen laut Lomborg mehr Land und Wasser, während sie gleichzeitig mehr Emissionen erzeugen. Fazit: Wer Bio-Lebensmittel kaufe, fühle sich zwar besser, tue aber weder sich selbst noch der Umwelt etwas Gutes.

Natürlich widerspricht Quarkundso.de auf keinen Fall weltberühmten Experten. Das wäre wirklich vermessen.

Auch lassen sich die gesamte Klimafrage und das Für und Wider von ökologischer Landwirtschaft nicht in einem einzigen Blogbeitrag abhandeln.

Allerdings bestehen von Seiten der Chefredaktion keinerlei Hemmungen, sich der Frage anzunehmen, was es mit Ökoprodukten sonst so auf sich hat. Und mit welchen Argumenten in der WELT Biokunden und Produzenten in die Pfanne gehauen werden.

Denn schließlich geht es hier um Essen.

Und da hängt sich Quarkundso.de mindestens ebenso gern und weit aus dem Fenster wie die WELT. Warum auch nicht. Wenn die einen Klima-Optimisten im Schweinsgalopp durch die Bewertung von Ökolebensmitteln und das Welthungerproblem rasen lassen, überholt Quarkundso.de gerne mal rechts.

 

Die Stanford-Studie von 2012: „junk science“

Also zur Sache: Zur Qualität der biologischen Lebensmittel selbst schreibt Lomborg eigentlich nicht viel. Er serviert das Thema ab, indem er kurz auf zwei Studien verweist:

Das Zentrum für Gesundheitspolitik der Stanford University jedenfalls hat 2012 in der bislang größten Studie ökologische mit konventionellen Lebensmitteln verglichen und keine belastbaren Beweise gefunden, dass “bio” besser sei.

Eine neue Studie bestätigt diese Ergebnisse: “Die Erkenntnisse wissenschaftlicher Untersuchungen zeigen nicht, dass Bio-Produkte nahrhafter und sicherer sind als konventionelle Nahrungsmittel.”

Studien zitieren ist ja immer gut, vor allem, wenn es größte oder neue sind.

Aber beim Stichwort Stanford 2012 klingelt es warnend im Hinterkopf: Ist das nicht diese Studie, um die es damals großen Medienlärm gab?  Die von Kritikern, darunter der Forschungsleiterin der Columbia Foundation und dem Food-Chef Marc Bittman in der New York Times, als „junk science“, Schrott-Wissenschaft, bezeichnet wurde?

Ja, das ist die.

Wobei „junk science“ in den USA nicht nur „schlecht gemacht“ bedeutet. Es ist auch der Ausdruck für die Manipulation von Daten, und zwar im Auftrag von interessierten Kreisen. Vulgo: „junk science“ ist gekaufte Wissenschaft, die Meinung lenken soll und bei der es nicht mit rechten Dingen zugeht.

Es gab dazu Vorwürfe, dass einige Autoren dunkle Verbindungen zur Agro-Gen-Industrie haben und mindestens ein Autor der Studie ein mit der Tabakindustrie verbandelter Verdächtiger ist. Mission: kritische Aussagen in Studien verhindern und statistische Ergebnisse erzeugen, die für seine Auftraggeber günstig sind.

Das mit der Tabak-Industrie ist zwar wiederum so ein US-amerikanischer Topos, der mit Vorsicht zu genießen ist.

Doch diese Stanford-Studie sagt insgesamt nur Plattes, das zu einer echten Bewertung von Bioprodukten nicht taugt. Es ist eine Meta-Analyse von 200 höchst heterogenen Untersuchungen, also eine Auswertung von Arbeiten, die nicht wirklich miteinander vergleichbar sind. Der Analyse wurden außerdem statistische und andere methodische Fehler vorgeworfen.

 

Die Frage produziert das Ergebnis

Denn von Anfang an war die Fragestellung, nach der konventionelle und ökologisch erzeugte Lebensmittel bewertet wurden, für das Ergebnis entscheidend: „Enthalten Biolebensmittel mehr Vitamine und Nährstoffe, und sind sie sicherer?“

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Damit reduziert sich ein Vergleich auf genau bestimmte, ausgewählte Inhaltsstoffe. Ob ein einzelnes Bio-Lebensmittel „gesünder“ ist als sein konventionell erzeugtes Pendant, misst sich dann zum Beispiel am Kaliumgehalt der Kartoffel. Ergebnis der Stanforder Autoren: Nein, es gibt keine großen Unterschiede.

Klar, wie auch – Kartoffel bleibt Kartoffel, sie wird nicht zu Superfood, wenn der Bauer bei Vollmond Kuhhörner im Acker vergräbt.

Dann: Man kann gezielt auswählen, was man in den Vergleich einbezieht und was nicht – und hier manipulieren, was den Autoren auch vorgeworfen wurde.

Bei Fragen der „Sicherheit“ von Lebensmitteln geht es um Dinge wie Hygiene, Belastung mit Schadstoffen und ähnliches. Da derlei staatlich durch Gesetze geregelt wird und gar nichts in den Handel kommt, das die Auflagen nicht erfüllt, können auch hier Tests keine riesigen Unterschiede finden.

Die Stanforder Forscher mussten aber einräumen, dass Ökoprodukte eindeutig weniger mit Schadstoffen, Pestiziden und Antibiotikaresten belastet sind als konventionelle Produkte. Faktor: 30 Prozent. Das ist nicht wenig, das ist sogar viel.

Bei der Bewertung zogen sie jedoch die Trumpfkarte mit den staatlichen Regeln aus dem Ärmel: Ja, Ökoessen ist weniger belastet – aber nicht völlig frei von Pestiziden und Rückständen, was sich die Käufer erhofften. Und relevant sei der Unterschied eh nicht, da die konventionellen Produkte sich im Rahmen der Vorschriften bewegten.

 

Biolebensmittel: weniger Schadstoffe, mehr Nutzstoffe

Diese Trickserei und der Ansatz der Studie stieß Kritikern auf, denn die Fragestellung – Vitamin- und Nährstoffgehalt, Sicherheit – wird den echten Vorteilen von Biolebensmitteln aus ihrer Sicht nicht gerecht.

Im Klartext: Es könnte ja günstige Effekte geben, die nicht von den ausgewählten Vitaminen und Nährstoffen abhängen, die die Stanforder Autoren betrachtet haben.

Genau darauf hatten zuvor andere Studien hingewiesen, darunter eine Arbeit von Kristen Brandt aus England 2011, an der Universität Newcastle. Es ist ebenfalls eine Meta-Analyse, aber dort kamen die Forscher zu einem anderen Ergebnis: Ökologisch erzeugte Lebensmittel enthalten auffallend mehr sekundäre Pflanzenstoffe wie Abwehrgifte und Aromastoffe, die berühmten Antioxidanzien, Flavonoide und andere bioaktive Substanzen.

Von diesen nimmt man an, dass sie tatsächlich gewisse gesundheitliche Effekte haben, wenn das auch mangels Studien noch nicht im großen Stil bewiesen ist. Nach diesen Substanzen hatten die Stanforder Autoren aber gar nicht erst gefragt. Darüber hinaus ergab die Studie aus Newcastle, dass Öko-Gemüse und -Obst im Schnitt 12 Prozent mehr an wichtigen Vitaminen enthält, darunter mehr Vitamin C.

Die Stanforder Studie sollte wohl als Antwort auf Pro-Ökö-Studien einfach Bio-Romantiker auf den Teppich holen, was überhöhte Gesundheitshoffnungen angeht. Laut Pressetext der Universität dient das der „informierten Entscheidung“ des Verbrauchers.

Nun gut. Das ist ehrenhaft, aber rechtfertigt nicht das Runterschreiben der Unterschiede auf praktisch Null. Und der Vorwurf, dass die Aussagen gezielt auf die Lenkung der Debatte kontra Ökolandbau zugeschnitten waren, blieb weiterhin im Raum. Die Beliebtheit der Bioware schmälern konnte die Stanforder Gruppe auch nicht.

 

Als ob nichts gewesen wäre

Das versucht jetzt Björn Lomborg in der WELT, und zwar so plump wie möglich. Nicht nur, dass er die Stanforder „junk science“ von 2012 zitiert, als wäre nichts gewesen. Er führt noch eine brandneue italienische Studie von 2016 dazu ins Feld. In dieser Arbeit geht es nur um tierische Produkte, also um Eier, Milch und Fleisch.

Daraus zitiert Lomborg selektiv und durchaus tendenziös.

Wörtlich übernimmt er einen Satz aus der Einleitung, der auf die Stanforder Studie Bezug nimmt: „Die Erkenntnisse wissenschaftlicher Untersuchungen zeigen nicht, dass Bio-Produkte nahrhafter und sicherer sind als konventionelle Nahrungsmittel.”

Aber das ist nur die Einleitung, die Betrachtung des früheren Standes durch die Autoren – es ist nicht das Ergebnis der Studie. Denn im Schlussteil steht etwas ganz anderes, und das zitiert Lomborg nicht:

The different composition of fatty acids found repeatedly in organic products is certainly an advantage for the consumer’s health.

In fact, the polyunsaturated fatty acids found in greater concentrations in organic foods are associated with the prevention of various diseases. Therefore, the consumer would also benefit from the fatty acid composition of organic food.

However, as reported by almost all the researchers, other aspects must be considered, such as race, age, the season, before starting with absolute certainty that these differences are the consequence of the farming system alone. Further investigations are necessary to understand more clearly the role of “organic effect” on animal foods.

Es gibt also Unterschiede: Bio-Milch, Fleisch und Eier enthalten mehr wichtige, gesundheitlich eindeutig relevante Fettsäuren.

Ob diese wirklich auf die ökologische Tierhaltung oder eher auf die Rassen der Tiere, ihr Alter oder anderes zurückgeht, wagen die Forscher noch nicht sicher zu sagen, aber immerhin: Im Großen und Ganzen handelt sich der Biokäufer bei tierischen Produkten mindestens das günstigere Fettsäureprofil ein.

Es steht noch eine ganze Menge anderer Ergebnisse in dem Papier, darunter zur Textur von Fleisch oder zum höheren Proteingehalt von Eidotter bei den Bio-Varianten.

Erstaunlich, dass Lomborg diese Befunde und die Schlussfolgerung der Forscher komplett unter den Tisch fallen lässt.

 

Bio macht einen Unterschied

Was auch immer der dänische Öko-Kritiker damit im Sinn hatte: Um gute Lebensmittel und Produkte geht es ihm nicht.

Und den entscheidenden Vorteil von Bioprodukten ignoriert er: Obst, Gemüse, Milchprodukte, Eier und Fleisch aus Bioproduktion schmecken besser. Sie haben weit überwiegend die höhere Geschmacksqualität.

Das ist unbestritten unter Leuten, die sich auskennen. Der größte aller deutschen Gastro-Autoren, Wolfram Siebeck, polemisierte gegen den konventionellen „Massenschund“ und kaufte Bio-Eier und Bio-Knoblauch, Spitzenköche schwören auf Bio-Metzger und Bio-Molkereien. Und was Obst und Gemüse angeht, darunter Gurken, Tomaten, Karotten, Zwiebeln und Knoblauch, so macht bio im Geschmack einen deutlichen Unterschied.

Grund: Im Bio-Anbau werden andere Sorten verwendet.

Sie müssen widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Wettereinflüsse sein, genügsamer und robuster. Das bedeutet in der Regel, dass sie auch mehr Abwehrgifte und die oben schon erwähnten sekundären Pflanzenstoffe enthalten.

Und das macht einen Unterschied im Geschmack.

Wer schonmal in ein um seine Senföle kastriertes Supermarkt-Radieschen gebissen hat, und im direkten Vergleich dazu in eine scharfe Bio-Wurz, weiß, wovon die Rede ist.

 

Manchen schmeckt “bio” nicht besser

Das mit den unterschiedlichen Sorten macht es übrigens sehr schwer, Unterschiede zwischen beiden Anbaumethoden wirklich wissenschaftlich zu untersuchen. Das gilt auch für Tierrassen.

Wobei die Unterschiede, die man feststellen kann, wohl wirklich weniger in den Anbaumethoden liegen: Dass konventionelle Obst- und Gemüsesorten oft nach nichts, schlapp, fade, nicht aromatisch schmecken, liegt nämlich daran, dass sie gezielt so gezüchtet werden.

Der Massengeschmack verlangt Sorten, die mild, süßlich und reizlos sind.

Die gehen im Supermarkt bei der Durchschnittskundschaft einfach gut. Das gilt besonders für Zwiebeln, Knoblauch, Meerrettich, Salat, Spinat und alles, was von Natur aus über Würze, Schärfe und Bitterkeit verfügt.

Wer das Fade mag, dem schmeckt konventionelles Gemüse und Obst tatsächlich besser – auch das ist ein Mosaikstein im Puzzle der Bewertung von Bio-Lebensmitteln. Bei allgemeinen Verbraucherbefragungen kommt dann nämlich heraus, dass viele die milde Massenware den Biosorten vorziehen – für die ist bio also wirklich nicht besser.

Bei einem Bio-Geschmackstest, den ich mal für den WDR gemacht habe, konnten wir das auch beobachten, in einer interessanten Variante: Die Probanden bewerteten das, was ihnen besser schmeckte, als „bio“.

Im Fall von Karotten waren das die süßeren Rüben – aber genau die stammten aus konventionellem Handel. Dort werden Karottensorten auf hohen Zuckergehalt getrimmt, weil das beim Kunden besser ankommt. Da viele Käufer auf dem Marktplatz, auf dem wir den Test machten, die positive Vorerwartung hatten, dass das Bioprodukte „besser schmecken“, tippten sie bei der süßen Karotte auf „bio“.

Aus solchen Phänomenen lassen sich in einer Kampfdebatte Argumente stricken: Bio ist nicht besser, weil es viele es gar nicht erkennen, die wirkliche Bioware ihnen gar nicht besser schmeckt, und weil viele weitere erst gar keinen Unterschied wahrnehmen.

Natürlich ergaben auch Untersuchungen wie die der Stiftung Warentest von 2015, dass Bioware nicht automatisch „besser“ im Sinne von bestimmten Erwartungen der Kunden sind.

 

Totschlagargumente verfehlen das Wesentliche

Trotzdem – wer Obst, Fleisch, Gemüse und Milchprodukte aus der Öko-Landwirtschaft kauft, weiß, dass sie anders schmecken und will das auch. Auch das haben seitdem viele sensorische Tests und Warenuntersuchungen ergeben.

Was die Gesundheit angeht, machen nun genau die pflanzlichen Abwehrgifte, die im Bioanbau die Pflanze vor Schädlingen schützen sollen, den kernigen, kräftigen, typischen Geschmack aus – und zugleich die vermutete günstige Wirkung auf den Organismus. Der Effekt mag zwar (noch) unbewiesen und insgesamt klein sein, aber er wird wissenschaftlich breit diskutiert.

Die öden Totschlagargumente mit gleichem Vitamingehalt und gleicher Sicherheit gehen daher am zentralen Punkt vorbei.

Denn was ist am wichtigsten beim Essen? Dass es schmeckt.

Wer würde schon behaupten, Gänseleberpastete sei nicht besser als Leberkäse aus Separatorenfleisch, weil beide ähnliche Vitamingehalte haben und hygienisch einwandfrei sind?

Für Lomborg aber spielt der Geschmack von Lebensmitteln keine Rolle. Geschmack als Kriterium taucht gar nicht erst auf, wenn er im Artikel provozierend fragt, ob Biolebensmittel „besser“ sind. Der Horizont solcher Leute ist definiert von einer Nüchternheitsethik und der Welt der Zahlen.

Mit gutem Essen verträgt sich das nicht.

 

Lasst euch nicht irre machen

Wer Bioware kauft, kann mit einem guten Produkt rechnen. Das heißt nicht, dass nicht auch Bioware fehlerhaft sein kann, wie die Stiftung Warentest nicht müde wird, nachzuweisen. Auch gibt es konventionelle Erzeuger, die gute Produkte liefern, ja. Und unsere Lebensmittel sind sicher, auch die konventionellen.

Aber alles in allem lohnt sich der Biokauf für den guten Geschmack, eindeutig. Er lohnt sich auch für die Tierhaltung, und wenn man weniger schadstoffbelastete Lebensmittel will.

Ob die Biolandwirtschaft die Welt retten kann, wird hier nicht entschieden. Könnte sein, dass das schiefgehen würde. Es könnte aber auch sein, dass die großindustrielle Landwirtschaft die Welt vor die Wand fährt. Und zwar in absehbarer Zeit.

Dann will man vorher wenigstens gut gegessen haben.

 ©Johanna Bayer

DIE WELT vom 8.8.2016 mit „Wer „bio“ kauft, fühlt sich besser. Gutes tut er nicht“

„junk science“ – der Kommentar zur Stanford—Studie von 2012 in der New York Times

Die italienische Studie von 2016 zu tierischen Bioprodukten

WDR: Quarks&Co zu Bioprodukten mit Geschmackstest bio und konventionell – Skript zur Sendung als pdf

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